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The Alpina Gstaad
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Crédits : Jill Harry, Translation: Cécile Kleszcz, Picture: DR

Das blaue gold

Die Wasserkraft – seit dem späten 19. Jahrhundert ein tragendes Element der schweizerischen Energieversorgung – gerät zunehmend unter Druck.

2021 stammten 61,5 % des in der Schweiz erzeugten Stroms aus 682 Wasserkraftwerken, 28,9 % wurden aus Kernenergie bezogen. Im selben Jahr verloren die schweizerischen Alpengletscher über 6 % ihrer Masse und gaben mehr Schmelzwasser frei, als die Stauseen speichern konnten.

Im Jahr 2022 – dem zweitheissesten Sommer seit 1864 – verzeichneten die Schweizer Seen und Flüsse Rekordtiefstände. Russland stellte den Gasexport ein, zahlreiche französische Kernkraftwerke waren wegen Wartungsarbeiten abgeschaltet und grosse Teile Europas von extremer Trockenheit betroffen. Durch ein Energiesparprogramm, die Erhöhung der Wasserkraftreserven und den Bau von 15 neuen Wasserkraftwerken will die Schweizer Regierung künftige Engpässe vermeiden.

Der Ausgleich der sommerlichen Verluste durch die vermehrten Niederschläge im Winter sichert laut offiziellen Klimaszenarien eine stabile Versorgung mit dem „blauen Gold“. Im Saanenland beziehen jährlich mehr als 8.000 Haushalte 40 GWh saubere und erneuerbare Energie aus dem Wasserkraftwerk Sanetsch. Weitere 1.000 Haushalte werden von der kleineren Anlage in Lauenen versorgt.

Von Gsteig aus können Sie im Sommer mit der Seilbahn zum Sanetsch-Stausee und seiner beeindruckenden Staumauer fahren oder bei einem Spaziergang den Verlauf der Saane oder des Louibachs erkunden.

Herzlich willkommen zum digitalen Magazin von The Alpina Gstaad. Entdecken Sie die Geheimnisse der Region und die Philosophie dahinter.

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